Reicht die Betriebsrente noch aus?

Die be­trieb­liche Alters­ver­sor­gung, ins­beson­dere in Form einer Direkt­ver­sicherung, ist heut­zutage für viele eine feste Stütze bei der in­di­viduel­len Vor­sorge fürs Alter. Doch passt die einmal ver­ein­barte Bei­trags­höhe bzw. die Rente noch zu den Lebens­um­stän­den und zum Ge­halt? Das sollten Ihre Kunden regel­mäßig über­prüfen.

So sollte die Bei­trags­höhe ange­passt werden, wenn der Kunde eine Gehalts­erhöhung be­kom­men hat. Auch wenn sich seine Lebens­situa­tion ver­ändert hat, zum Bei­spiel nach einer Schei­dung, besteht ein höherer Ver­sorgungs­bedarf. Ebenso zu be­rück­sich­tigen sind Einmal­zahlun­gen, etwa wenn der Kunde eine Sonder­zahlung von seinem Unter­nehmen er­war­tet, die er in seine Alters­vor­sorge investieren will. Oder er scheidet aus seinem Unternehmen aus und möchte Teile seiner Ab­fin­dung steuer­frei in seine Direkt­ver­sicherung ein­zahlen.

Prüfen Sie eben­falls, ob der Kunde die volle steuer­liche För­derung gemäß der aktu­ellen Beitrags­be­mes­sungs­grenze nutzt und ob die Höhe des Bei­trags an den erhöh­ten Förder­rahmen ange­passt wurde. Mit dem BRSG wurde zum 1.  Januar 2018 der Do­tierungs­rahmen des § 3 Nr. 63 EStG von 4 % der Beit­rags­bemes­sungs­grenze (BBG) plus ge­geben­enfalls 1.800 € auf pauschal 8 % der BBG an­gehoben.

Expertentipp

 

Der erhöhte Förder­rahmen gilt nicht nur für Neu­verträge. Bei Canada Life werden die Erhö­hungen auch im lauf­enden Ver­trag durch­geführt – und das mit der bei Vertrags­abschluss gel­tenden ga­ran­tier­ten Mindest­wert­ent­wicklung.

 

 

Björn Rehm, Direktionsbeauftragter bAV (Bayern) bei Canada Life


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