Zeit ist Geld

Wir haben nachgefragt: Die Deutschen möchten für die Altersvorsorge am zweithäufigsten Geld ausgeben, wenn sie über mehr als 10.000 Euro verfügen. Bei der Altersgruppe 45 plus ist es sogar der häufigste Verwendungszweck. Eine Umfrage der privaten Bausparkassen bestätigt dieses Ergebnis : Altersvorsorge gehört zu den Top-Sparmotiven der Bundesbürger. An dritter Stelle steht der Erwerb oder die Renovierung von Wohneigentum. Insgesamt also ein äußerst erfreuliches Ergebnis. Die Menschen sind sich bewusst, dass sie etwas für die Altersvorsorge tun können und sollten.

Aber schaut man sich die Gruppe der 18–29-Jährigen genauer an, ergibt sich teilweise ein anderes Bild. Obwohl die Angst vor Altersarmut da ist, spart gerade mal 45 % regelmäßig Geld für später. Viele geben ihr Geld lieber für andere Dinge aus, wie eine Umfrage der Nürnberger Versicherung letztes Jahr zeigt. Die Zukunft sei ja sowieso ungewiss.1

Zusammengefasst: Die Erkenntnis ist da, aber es hapert daran, sie in die Tat umzusetzen – sprich heute für morgen zu sparen. Diese Aufschieberitis ist zwar bequem und typisch, leider verhagelt sie uns aber die Zukunft – zumindest finanziell. „Hätt´ ich früher doch besser …“ – das kennen Sie auch, oder? Bei manchen Angelegenheiten ist das nicht weiter dramatisch. Wenn es jedoch um die Altersvorsorge geht, sieht das schon anders aus. Denn hier gilt: Je früher man anfängt, desto besser. Warum? Na, weil uns schlicht die Zeit ausgeht. Das Stichwort lautet „Zinseszins“.

Sicher, nicht jeder kann sich eine private Altersvorsorge leisten, aber viele eben schon. Wenn sie es wirklich wollten. Oder besser, wenn sie für sich selbst die Entscheidung träfen und es dann in die Tat umsetzten. Hierbei sind die Handlungsfelder altersbedingt unterschiedlich: Junge Leute haben in der Regel weniger Geld zur Verfügung. Dafür haben sie die Zeit auf ihrer Seite. Umgekehrt ist es oft bei Leuten meiner Generation: Menschen über 50 verfügen meist über eine bessere finanzielle Ausstattung. Sie haben aber bis zum Ruhestand weniger Zeit.

Zu bedenken gebe ich auch, dass es heute – und für künftige Rentner-Generationen umso mehr – nicht mehr nur darum geht, „etwas“ für das Alter zur Seite zu legen. Es geht vielmehr darum, den Grundstock für ein lebenslanges Einkommen zu legen. Bei der weiter steigenden Lebenserwartung und gleichzeitig schrumpfenden staatlichen Rentenleistungen haben wir es mit einer gänzlich anderen Sportart zu tun. Und – davon bin ich überzeugt – nur eine private oder betriebliche Rente ist die passende Anlageform. Warum? Zuallererst, weil nur diese Renten garantiert ein Leben lang leisten. Egal, wie alt ich werde. Freilich: Sterbe ich früh, hat sich diese Rente für mich nicht „rentiert“ – wie blöd aber auch, nicht? Mal abgesehen davon, dass moderne Renten heute auch hier Lösungen parat haben: Was ist – und dieser Fall wird immer wahrscheinlicher – wenn auch ich länger lebe als gedacht?

Meine Urgroßmutter wurde über 101 Jahre alt. Mein Großvater ist inzwischen 92. Hätten sie ihre Vorsorge allein nach der Statistik ihrer Lebenserwartung oder gar einer Rendite für die Rente ausgerichtet, dann wäre am Ende des Geldes in beiden Fällen noch reichlich Leben über gewesen.

Aber zurück zu den jungen Leuten: Hierzu eine kleine Anekdote, die dem einen oder anderen vielleicht bekannt vorkommt: Ein Herrscher im alten Indien fragte damals den Erfinder des Schach-Spiels, was er sich als Belohnung für seine Erfindung wünsche. Daraufhin entgegnete ihm der schlaue Mann, dass der Herrscher ein Reiskorn auf das erste Feld eines Schachbrettes legen solle und es mit jedem weiteren Feld verdoppelt. Der Herrscher war anfangs verwundert, wie bescheiden der Mann doch war. Am Ende jedoch lägen dort 18 Trillionen Reiskörner auf dem Schachbrett, eine schier unfassbare Zahl. Umgerechnet entspricht das mehr als 900 Jahresernten Reis weltweit.

Übertragen auf das 21. Jahrhundert könnte man den Zinseszinseffekt mit der folgenden groben Beispielrechnung verdeutlichen: Eine vor 30 Jahren getätigte Investition, 100 € monatlich ohne Startkapital bei 5 % Rendite pro Jahr, läge bei knapp 83.500 €. Und das, obwohl die Beiträge insgesamt nur 36.000 € betragen. Der Zinseszinseffekt sorgt also für über 47.500 € zusätzliches Vermögen. Nimmt man an, dass die Person 10 Jahre später, also 20 Jahre angelegt hätte, sind immer noch stattliche 41.000 € zusammengekommen, wovon „nur“ 24.000 € Beiträge sind. Hier zeigt sich: „Zeit ist Geld“ – Albert Einstein soll den Zinseszinseffekt einmal als das achte Weltwunder bezeichnet haben.

Der Zinseszinseffekt sorgt also dafür, dass das Geld von alleine weiterarbeitet. Ein bedeutendes Argument, gerade bei Ihrer jungen Zielgruppe, um früh mit der Altersvorsorge – besser: dem Aufbau eines „lebenslangen Einkommens“ – zu beginnen. Nutzen Sie es. Am besten mit unserer GENERATION-Tarif-Familie – leistungsstarke Performance, bei Bedarf stattliche Garantien und ein hohes Maß an Flexibilität.

Und für die Renten-Helden meiner Generation: Es ist auch mit Ü50 nicht zu spät! Besser heute als gar nicht loslegen. Neben dem regelmäßigen Sparen bieten gerade unsere Einmalbeitragslösungen mit und ohne Aufschubzeit alles, was das Vorsorge-Anleger-Herz begehrt.

Herzlichst

 

 

 

 

Markus Drews
Haupt­bevoll­mächtig­ter der
Canada Life Deutsch­land


1 Nürnberger Versicherung (2018): Millennials: Wie die kommende Generation ihre Zukunft im Kontext von Risikoabsicherung und Altersvorsorge sieht