„Mehr Eiszeit für den Nachwuchs“

Als kanadisches Unternehmen schlägt unser Herz für den Eishockeysport. Einer der von Canada Life unterstützten Vereine in Deutschland ist der sächsische Traditionsverein ETC Crimmitschau e. V. Dank der Förderung durch Canada Life kann der Eishockeyclub aus Westsachsen eine neue Trainingshalle für den Nachwuchs errichten. Wir sprachen mit dem ersten Vorsitzenden, Matthias Gerth, über die Hintergründe.

Matthias Gerth, 1. Vorsitzende des ETC Crimmitschau e. V.

 

Sie sind seit 2007 im Vorstand und seit 2014 der erste Vorsitzende des ETC Crimmitschau e. V. Was sind Ihre mittel- und langfristigen Ziele für den Verein?

Wir haben seit zehn Jahren die Errichtung einer zweiten Eishalle zum Ziel, die ein Wunsch des ETC Crimmitschau e. V. und auch der Eispiraten Crimmitschau war. Diese soll als Trainingseishalle für den Nachwuchs genutzt werden. Jetzt wird diese Halle Realität. Im Juni haben wir – auch dank der Unterstützung aus der Wirtschaft – zusammen mit der Regierung des Landes Sachsen und der Stadt Crimmitschau den ersten Spatenstich gefeiert. Wir erhoffen uns davon eine qualitativ und quantitativ positive Entwicklung des Nachwuchses, die dafür sorgen soll, die erste Herrenmannschaft aus den eigenen Reihen zu verstärken. Daneben ist es ein weiteres großes, langfristiges Ziel, den ETC als Traditionsverein in der höchsten deutschen Nachwuchsliga (DNL) zu etablieren.

Haben Sie in Bezug auf die Bekanntheit des Vereins in den vergangenen Jahren eine Veränderung bemerkt?

Durch die große Tradition und den anhaltenden Erfolg hat der ETC eine hohe Grundbekanntheit in Sachsen. Auch unsere aktive Nachwuchsförderung kommt dem zugute. Die Kooperation mit Canada Life hat zusätzlich neue Maßstäbe gesetzt; sie hat den Bekanntheitsgrad weiter gestärkt.

Sie haben bereits einen großen Vorteil der Kooperation mit Canada Life genannt. Gibt es weitere konkrete Ergebnisse der Partnerschaft?

Gerade was die Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren angeht, spielt die wirtschaftliche Unterstützung für den ETC eine große Rolle. Eine solche Entwicklung wäre als e. V. mit wenigen Vermarktungsmöglichkeiten ohne Hilfe von Sponsoren und Unterstützern nicht möglich. Konkret sieht man das auch an der Benennung der neuen Eishalle: Die „Canada Life Kids-Arena“ soll zu einer wichtigen Sportstätte für den Eishockeynachwuchs in der Region werden.

Was verbindet den ETC Crimmitschau e. V. mit dem Unternehmen Canada Life?

Canada Life setzt auf Teams mit Herzblut und sportlichen Nachwuchs. Damit ist das Unternehmen bei uns genau richtig: Motivation und Engagement sind die Grundpfeiler unseres Vereins. Die Nachwuchsförderung hat auch bei uns oberste Priorität, sodass die „Canada Life Kids-Arena“ das perfekte Projekt für eine Kooperation ist. Ein weiterer Aspekt: Die Gesundheit der Menschen spielt für beide Partner eine große Rolle. Sportliche Aktivität unterstützt die Gesundheitsvorsorge – wir als Verein fördern sie ebenso wie Canada Life durch zahlreiche Projekte. Außerdem verbinden uns gemeinsame Werte wie Respekt, Fairness und Verantwortungsbewusstsein.

Wie populär ist Eishockey in der Region, insbesondere bei Jugendlichen? Wie gelingt es dem ETC Crimmitschau e. V., junge Menschen für diesen Sport zu begeistern?

Wie gesagt: Es gibt eine Grundpopularität des Sports und des Vereins in der Region. Verschiedene Meisterschaften und Pokalsiege in den vergangenen Jahrzehnten haben uns einen guten Ruf verschafft. Wir tun alles, um diesen Ruf zu erhalten. Der ETC legt viel Wert auf die Nachwuchsgewinnung. Wir bieten ab dem Kindergartenalter Möglichkeiten, den Verein kennenzulernen, und kooperieren mit den Schulen der Umgebung. Diese können dann zum Beispiel Sportunterricht in unserer Halle abhalten. Dadurch sind wir konstant präsent, insbesondere in den Köpfen der Jugend. Außerdem tragen alle unsere freiwilligen Helfer maßgeblich zum Erfolg bei: Ein Verein wie der ETC lebt von ehrenamtlichem Engagement. Das Herzblut, das die Ehrenamtlichen in die Vereinsarbeit stecken, kommt sowohl bei Spielerinnen und Spielern als auch bei Außenstehenden ausgezeichnet an.

Worin sehen Sie die Vorteile der neuen Halle?

Dieses Großprojekt, das für den ETC das wichtigste seit der Wende ist, dient ausschließlich der Nachwuchsförderung. Wir müssen als Verein Regularien des Deutschen Eishockey-Bundes beachten, wenn wir Eishockey auf höchstem Niveau betreiben wollen, zum Beispiel eine gewisse Mindestzahl an Eiszeiten. Derzeit können wir diese Vorgaben kaum erfüllen, weshalb wir so entschieden das Ziel verfolgt haben, eine zweite Halle zu bauen. Die Halle ermöglicht es uns, verschiedene Trainingsgruppen auszulagern. So können alle Mannschaften insgesamt häufiger und länger trainieren. Wenn alles glatt läuft, können wir pünktlich zur neuen Saison im Oktober den Spielbetrieb in der neuen Halle starten. Außerdem können wir verstärkt Aktionen zur Nachwuchsgewinnung durchführen und weitere geplante Projekte umsetzen.

Im Oktober soll die neue Trainingseishalle eröffnet werden, pünktlich zur neuen Saison. Haben Sie dafür etwas Besonderes geplant?

Aufgrund der aktuellen Situation warten wir zunächst ab, bis ein gewisser Baufortschritt zu erkennen ist, und machen uns dann an die Planung der Eröffnungsfeier. Dabei halten wir uns natürlich an die jeweils geltenden Hygieneauflagen. Ähnlich wie beim Spatenstich Ende Juni ist es sehr wichtig, dass unser größter wirtschaftlicher Unterstützer Canada Life sowie die jeweiligen Personen aus der Politik anwesend sind.

Eine abschließende Frage: Wenn Sie einen Wunsch für den ETC Crimmitschau frei hätten, welcher wäre das?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation hoffen wir, dass die entstandenen wirtschaftlichen, aber auch gesundheitlichen Auswirkungen nicht nachhaltig und langfristig zu spüren sind. Das wünsche ich nicht nur dem Verein, sondern allen Menschen in der Region und darüber hinaus. Daneben war die Realisierung der zweiten Eishalle sehr lange Zeit ein ganz großer Wunsch, den wir uns aktuell bereits erfüllen. Zudem würde ich mir wünschen, dass sich der Verein weiterhin so stark entwickelt wie in den vergangenen Jahren.