Ein Stück Normalität in außergewöhnlichen Zeiten

Höher, besser, schneller, weiter! Für gewöhnlich ist es das, wonach wir streben. Doch derzeit wünschen sich die meisten von uns vor allem eins: Normalität – unbeschwert und ohne Krankheitsangst Zeit mit der Familie verbringen und Freunde treffen oder ins Kino, zum Friseur, zum Shoppen gehen und mal wieder ohne Sorge in den Urlaub fahren. Stattdessen leben wir jetzt über ein Jahr mit der Pandemie, und allzu schnell werden wir die wohl nicht vollkommen loswerden, auch wenn es nun dank zunehmendem Impftempo gut vorangeht. Im Januar hatte ich mich an dieser Stelle geoutet und Ihnen geschrieben, dass ich mich impfen lasse, sobald mein Call kommt. Letzte Woche habe ich die erste Impfung erhalten. Ich habe mich bewusst für Astra Zeneca entschieden, habe vollstes Vertrauen in die Wissenschaft dahinter und bin glücklich damit, meinen kleinen Beitrag zu etwas mehr Normalität geleistet zu haben.

Auch für die Versicherer ist diese Zeit außergewöhnlich. Ausgerechnet! Galt die Assekuranz doch lange Zeit als Inbegriff der Langeweile: Herr Kaiser, graue Anzüge, Sie verstehen?

Mit der Finanzkrise und den Turbulenzen an den Märkten verschob sich diese Bewertung bereits ein wenig. Man sah im „Graue-Maus-Image“ auch etwas Positives. Wenn es ums Geld geht, finden die meisten Menschen Langeweile deutlich besser als Aufregung. Die „graue Maus“ musste aber noch weitere Hürden nehmen: Denken Sie nur an den Niedrigzins, der die Lebensversicherer und deren Kunden seit Jahren belastet, oder an die Digitalisierung und die Einführung des Aufsichtsregimes Solvency II, das seit 2016 intensiv testet, wie krisenfest Versicherer sind. Die Corona-Pandemie fungierte hier wie ein Lackmustest: Sie offenbarte besonders deutlich, dass Kontinuität nicht einfach „weiter so“, sondern oft Wandel bedeutet. Wer schon vorher sein Geschäftsmodell digitalisiert hatte, kam bislang besser durch die Pandemie.

Mit Zuversicht in die Zukunft

Gerade jetzt ist es also wichtig, als Lebensversicherer ein verlässliches und zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu haben. Dafür haben wir uns bei Canada Life schon vor der Pandemie erheblich bewegt. Mit Erfolg: Letzte Woche haben wir zum neunten Mal ein sehr starkes Bonitätsrating der Ratingagentur Assekurata erhalten.

Positive Finanzstärke-Ratings bestätigen nach außen, was wir – aber auch die gesamte Branche – Besonderes im letzten Jahr geleistet haben, denn auch für Versicherer bedeutete die Corona-Pandemie Unsicherheit. Sie brachte neue, unerwartete Herausforderungen mit sich. Doch schnelle Umstellung und entschlossenes Handeln im Interesse der Kunden und Geschäftspartner haben, soweit es ging, für „business as usual“ in diesen außergewöhnlichen Zeiten gesorgt. Nicht stehen bleiben, sondern weitermachen lautete die Devise.

Assekurata bescheinigt uns eine sehr starke Finanzkraft – erneut, aber diesmal sogar mit positivem Ausblick. Das ist sicher eine besondere Bewertung, gerade in Zeiten wie diesen. Es zeigt, dass wir auch solch heftige Krisen meistern und unsere Leistungsversprechen halten. Besonders positiv bewertete Assekurata vor allem:

Durch erhebliche Investitionen in unsere IT-Infrastruktur haben wir uns nicht nur fit für die Zukunft gemacht, sondern konnten gleichzeitig die Betriebskosten senken, eine, wie ich finde, Win-win-Situation.

Lassen Sie mich abschließend noch eins sagen: Ein sehr starkes Rating freut mich immer, aber dieses Jahr ist die Freude besonders groß, denn es bedeutet ein Stück kostbare Normalität. Es gibt unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern Stabilität in außergewöhnlichen Zeiten. Damit können sie trotz der noch immer allgegenwärtigen Pandemie mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

Take care!

Ihr

 

 

 


Markus Drews

Managing Director
der Canada Life Assurance Europe plc