Darauf sollten wir eine Antwort haben

Häufig hörte man im vergangenen Jahr von Presse und Politikern Statements zur finanziellen Gleichberechtigung von Mann und Frau – nicht nur, aber auch gerade im beruflichen Umfeld ein Reizthema. So verdient zum Beispiel eine in Vollzeit tätige Frau im Schnitt oftmals weniger als ein männlicher Kollege mit einer vergleichbaren Stelle. Das ist ungerecht. Aber es ist zudem einer von vielen Gründen, warum gerade Frauen befürchten müssen, im Alter von Armut betroffen zu sein!

Diese Lage verschärft sich noch dadurch, dass auch heute noch überwiegend Frauen für die Kindererziehung eine berufliche Pause einlegen oder in Teilzeit arbeiten. Das ist ein ebenso entscheidender Faktor, der für gut 80 % der Frauen zwischen 35 und 45 Jahren die Angst vor finanziellen Nöten im Alter steigen lässt.

Doch auch wenn vielen Frauen die Wichtigkeit einer privaten Altersvorsorge bewusst ist, verlassen sich gut 6 % von ihnen bei der Vorsorge auf Ihren Partner oder sorgen gar nicht vor. Einige haben bislang sogar noch keine Vorkehrungen getroffen, auch wenn sie Handlungsbedarf sehen!

Ich muss gestehen, dass mich diese Zahlen einer aktuellen Umfrage unseres Hauses nachdenklich stimmen. Vor allem, wenn ich bedenke, dass rund 50 %* unserer Belegschaft weiblich ist und immerhin knapp 15 %** von ihnen in Teilzeit arbeiten.

Worauf wir allerdings eine Antwort haben sollten, sind die vielen Fragen, die sich Frauen zum Thema Altersvorsorge stellen. Es ist wichtig, die Notwendigkeit der eigenen Vorsorge für das Alter noch einmal zu betonen und ihnen mit hilfreichen Informationen praxisnah im Alltag zu helfen. So möchten wir mit dem Themenportal „meine Zukunft / & ich“ Frauen neutral zu diesem Thema informieren und unterstützen. „Zähle ich zu denjenigen, die von Altersarmut betroffen sind?“, „Was kann ich tun, um mich im Alter ausreichend abzusichern?“ oder „Welche Möglichkeiten haben Frauen wie ich, die alles unter einen Hut bringen müssen?“ – nur drei von vielen Fragen, denen wir in unserem Themenportal nachgehen.

Sich in die persönliche Situation Ihrer Kundin hineinzuversetzen, hilft Ihnen dabei, sie bedarfsgerecht zu unterstützen. Nutzen Sie daher „meine Zukunft / & ich“, um mögliche Ängste und Fragen Ihrer Kundinnen zu kennen und sie so bestmöglich beraten zu können.

Ich wünsche Ihnen viele Aha-Momente!

Herzlichst

 

 

 

 

 

Markus Drews
Haupt­bevoll­mächtig­ter der
Canada Life Deutsch­land

* Stand 01.11.2018
** Stand 30.11.2018