Virtuelles Gut – wie gut!

Sommerzeit, Ferienzeit – sicher sehr speziell in diesem Jahr. Während sich viele inzwischen damit arrangiert haben, dass Balkonien oder ein Ziel in Deutschland in diesem Jahr die erste Wahl ist, zieht es doch auch schon wieder vermehrt Leute ins Ausland.

Mein Sommerurlaub steht erst ab Mitte August an. Ich für meinen Teil beobachte derzeit, was sich an den Hotspots der Ferienziele abspielt. Und ich hoffe (überzeugt bin ich noch nicht), dass es keine flächigen Rückschläge durch das Virus gibt. Meine persönliche Meinung: Es kommt auf das Verhalten von jedem Einzelnen von uns an. Das Virus zu unterschätzen wäre fahrlässig, schließlich ist es ja nicht einfach weg.

Sommerzeit ist aber auch Zwischenfazit-Zeit: Das erste Halbjahr hat Canada Life wirklich deutlich besser absolviert als ich persönlich es nach Ausbruch der Krise erwartet hätte.

Gemeinsam gelitten haben wir in den letzten Monaten mit unseren bAV-Kunden – Arbeitgebern wie Arbeitnehmern. Gemeinsam gefreut haben wir uns über eine sehr starke Nachfrage an Anlagelösungen in unseren Flagschiff-Tarif Generation Private. Und ebenso waren wir sehr froh über ein schönes Wachstum bei unserem Angebot an Arbeitskraftabsicherungen. Insgesamt: das stärkste erste Halbjahr für Canada Life seit 20 Jahren. Hätten Sie so was gedacht, nachdem Anfang März das Virus zuschlug und sich beinahe gleichzeitig ein heftiger Börsencrash ereignete?

Ich habe mir in den letzten Wochen auch etwas eingestehen müssen, was ich während meiner über 30 Jahre Versicherungs-Berufsleben nie auch nur zu träumen gewagt hätte: nämlich, dass ich eines Tages tatsächlich mal voller Überzeugung sagen kann, wie glücklich ich mich schätze, ein virtuelles Produkt anzubieten. Wir mussten zwar echt große Herausforderungen meistern, unser Geschäftsmodell in Windeseile mobiler und flexibler umbauen. Dennoch: Wir konnten doch alle de facto ohne harte Unterbrechung während der kompletten Krise unserer Arbeit nachgehen. Läden, Friseure, Hotels und Restaurants mussten entweder staatlich angeordnet oder aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Flugzeuge blieben am Boden, Produktionsbänder bei den Autobauern standen still und damit auch die der Zulieferer. Viele Menschen in Deutschland sind schwer betroffen von den wirtschaftlichen Folgen. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen und kann nur mithilfe eines gewaltigen Rettungspaketes und Kurzarbeit stabilisiert werden. Ich werde mich nie wieder darüber beschweren, dass man unsere Produkte nicht so anfassen kann wie einen Porsche oder ein Handy. Nie wieder!

Nun gilt es nicht nur abzuwarten, was das zweite Halbjahr bringt. Den Folgen der näherkommenden Rezession zu begegnen, wird kein Kinderspiel für uns alle. Und dann ist da auch immer noch das Virus als permanente Bedrohung an unserer Seite.

Wir bei Canada Life sind auf weitere Turbulenzen im Markt und in Sachen Corona eingestellt und vorbereitet. Wir werden wie bisher sehr umsichtig durch die Krise navigieren.

Parallel dazu kommt doch einiges Neue und Erfreuliche auf uns zu: Ende Juli unser zwanzigster Jahrestag in Deutschland, im Oktober die erste DKM online, Ende des Jahres neue Produkte für die bAV und Arbeitskraftabsicherung. Jeden Tag ein bisschen besser!

Und auch für Sie, liebe Editorial-Leser, gibt es eine Neuigkeit: Ich habe Kolleginnen und Kollegen eingeladen, Editorials beizusteuern. Ich denke, es ist gut und wichtig für Sie, dass Sie auch mein Team und die Gesichter bei Canada Life kennenlernen.

Den Auftakt wird Gerhard Schweigatz für Sie machen. Gerhard ist unser Direktor Vertriebswegemanagement und ein wahres Urgestein bei Canada Life Deutschland. Freuen Sie sich auf seinen Beitrag!

Und nun: Ihnen eine schöne Urlaubszeit und take care!

Herzlichst

 

 

 

 

Markus Drews
Managing Director
der Canada Life Assurance Europe plc