Mission: Schulbank drücken

Wer mich etwas näher kennt, der weiß, dass mir eine gute Aus- und Weiterbildung am Herzen liegt. Und zwar ganz generell, aber natürlich auch in unserer Branche. Eine gute Ausbildung ist die beste Grundlage für eine gute Karriere – ist so!

Dieser Überzeugung folgend habe ich mich in diesem Jahr an der Handelsblatt-Aktion „Chef zu gewinnen!“ beteiligt: Schulklassen konnten sich dafür bewerben, Zeit mit Managern zu verbringen. Ich habe mich entschieden, die 10. Klasse einer Realschule zu besuchen. Also junge Leute, die vor der nächsten Weichenstellung für ihr Leben stehen.

Mich hat die Klasse begeistert! Sie waren super bei der Sache, aufgeweckt, gut vorbereitet. Ich wurde mit Fragen gelöchert – kunterbunt zu Beruf, Karriere und Privatem. Vor allem aber konnte ich Rede und Antwort stehen zu dem, was uns als Branche und Arbeitgeber ausmacht und was wir zu bieten haben.

Ich habe viele Eindrücke mitgenommen, aber zwei Dinge möchte ich herausheben: Zum einen fehlt vielen jungen Leuten noch das Grundwissen über wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge. Hier sind Sie und ich gefragt: Wir sollten unser Wissen stärker teilen und den jüngeren Generationen vermitteln – auch außerhalb der Schule.

Zweitens: Es ist absolut wichtig, dass wir Erwachsenen – gerade in der Arbeitgeberrolle – speziell den Realschülern den Rücken stärken. Die jungen Leute sind stark verunsichert, wenn sie in ihre berufliche Zukunft schauen. Natürlich fehlt 15- bis 16-Jährigen noch die Orientierung, was sie lernen und arbeiten sollen. Aber leider merkt man ihnen auch an, dass sie sich wegen ihrer Mittleren Reife zurückgesetzt fühlen. Sie fürchten, dass ihnen Abiturienten die guten Jobs wegschnappen. Dabei sind doch nicht nur Zeugnis und Abschluss entscheidend. Viel wichtiger sind die Persönlichkeit, der Charakter, das Auftreten und die Begeisterung, die ein junger Mensch mitbringt.

Ich habe mit der Klasse vereinbart, dass sie mich nun im Büro besuchen kommt. Und ich habe mir dafür vorgenommen, Basiswissen und Tipps zum Umgang mit Geld und der Bedeutung des Sparens an die nächste Generation weiter zu geben.

Es ist schon irre, wenn man sich vor Augen führt, wie mächtig der Zinseszinseffekt sein kann. Bei den Schülern habe ich das Beispiel eines Azubis bei uns in der Versicherungswirtschaft genutzt: Über 1.000 Euro monatlich ist der stolze Verdienst im dritten Lehrjahr. Wir waren uns einig, dass der Azubi davon locker 2 Euro am Tag zurücklegen kann. Rechnen Sie doch mal nach, was bei einer so langen Laufzeit mit 60 Euro im Monat in unseren GENERATION-Tarifen erreicht werden kann. Mit 2(!) Euro am Tag sagt der Azubi der gefürchteten Altersarmut von Beginn an den Kampf an. Und er legt den Grundstein für die finanzielle Unabhängigkeit, die ihm ein garantiertes, lebenslanges Einkommen aus einer Rentenversicherung bietet.

Albert Einstein soll der Legende nach auf die Frage nach der stärksten Kraft im Universum spontan geantwortet haben: „der Zinseszins“.

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Herzlichst

 

 

 

 

Markus Drews
Haupt­bevoll­mächtig­ter der
Canada Life Deutsch­land